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MZWNEWS
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Veröffentlicht auf 20 Februar 2022 / Kategorie Musik

Komponiert von Franz Josef Wagner.



Das Haus Hohenzollern ist eine der bedeutendsten Dynastien des ehemaligen deutschen Hochadels. Das Geschlecht wurde erstmals 1061 mit „Burchardus“ und „Wezil“ in der Chronik eines Mönches des Klosters Reichenau genannt und besteht in der Gegenwart aus einer brandenburg-preußischen Linie und einer schwäbischen Linie (schwäbische Hohenzollern).

Burg Hohenzollern, der Stammsitz der Hohenzollern, liegt im Bisinger Ortsteil Zimmern im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. Sie ist Wahrzeichen der Region und eine der bekanntesten Burgen Baden-Württembergs und der Schwäbischen Alb. Die erste Erwähnung des Burggebäudes als „Castro Zolre“ datiert aus dem Jahr 1267; der Bau der heutigen Burg wurde 1867 fertiggestellt.

Georg Friedrich Prinz von Preußen ist das derzeitige Oberhaupt der brandenburg-preußischen Linie, die sich über Jahrhunderte aus dem fränkischen Familienzweig entwickelte und ehemals die deutschen Kaiser, preußischen Könige und als vierte und letzte Dynastie, die Markgrafen von Brandenburg stellten. Bei den schwäbischen Hohenzollern hat Karl Friedrich Prinz von Hohenzollern diese Stellung innerhalb der Familie, welche einst den Fürstenrang erlangte und sich kaum vom schwäbischen Ursprungsgebiet entfernte. Die beiden Familien haben eine bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts gemeinsame Geschichte; damals trennten sich die neu entstandenen fränkischen Hohenzollern mit der Burggrafschaft Nürnberg von den älteren schwäbischen Hohenzollern, die den Stammsitz behielten.

Die schwäbischen Hohenzollern wurden im Jahr 1111 zu Grafen mit Besitzungen unter anderem in der Umgebung von Hechingen. Mit der Erbteilung von 1576 bildeten sich die Familienzweige Hohenzollern-Hechingen, Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Haigerloch, wobei die sigmaringische Linie noch heute existiert. Die Grafen von Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen wurden 1623 in den Reichsfürstenstand erhoben. Die Fürstentümer gaben die Hohenzollern unter dem Druck einer Revolution im Jahr 1849 auf. Sie fielen im Folgejahr an Preußen und wurden zum preußischen Regierungsbezirk Sigmaringen, der auch Hohenzollernsche Lande genannt wird. Angehörige des Zweiges Hohenzollern-Sigmaringen konnten von 1866 bis 1947 als Regenten von Rumänien erneut politische Bedeutung erlangen.

Die fränkischen Hohenzollern stellten ab 1192 die Burggrafen von Nürnberg und zogen sich 1427 von der Stadt und der Burg zurück. Auf dem Gebiet der Burggrafschaft hatten sich bereits 1398 die Markgraftümer Ansbach und Bayreuth entwickelt, die bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts unter Hohenzollernherrschaft blieben. Der Nürnberger Burggraf Friedrich VI. erhielt 1415 offiziell die Mark Brandenburg, womit der eigentliche Aufstieg der Hohenzollern begann. Den Brandenburger Markgrafen stand als Kurfürsten im Reich eine Stimme bei den Wahlen der römisch-deutschen Könige zu. Die fränkischen Hohenzollern hatten sich in eine brandenburgische, Ansbacher sowie erst Kulmbacher und später Bayreuther Linie aufgespalten. Der Ansbacher Familienzweig regierte ab 1525 das Gebiet des säkularisierten Deutschordensstaats in Ostpreußen als Herzogtum Preußen. Im Jahr 1618 fiel das Herzogtum an den brandenburgischen Zweig und wurde danach in Personalunion mit der Mark Brandenburg regiert, was von Historikern mit Brandenburg-Preußen beschrieben wird und die Bezeichnung des heute noch bestehenden Familienzweiges ist.

Mit der Krönung Friedrichs III. wurde 1701 das Königreich Preußen gebildet. Friedrich Wilhelm I. herrschte ab 1713 und rüstete Preußen auf. Den Rang einer europäischen Großmacht erlangte Preußen nach dem zwischen 1756 und 1763 von Friedrich dem Großen geführten Siebenjährigen Krieg. Der preußische König Wilhelm I. wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 der Kaiser im neu geschaffenen Deutschen Kaiserreich. Die Herrschaft der Hohenzollern endete am 9. November 1918 in der Novemberrevolution durch Ausrufung der Republik in Berlin und dem Entstehen der Weimarer Republik. Der letzte Kaiser Wilhelm II. lebte nach der Abschaffung der Monarchie im Exil in den Niederlanden.

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